Alt möchte jeder werden…..aber nicht alt sein!

Menschen über 60 machen sich noch wenig Gedanken, wie und wo sie die Tage bis zum Tod verbringen. In unserer Geschichte „Clara Zimmermann“ geht es auch um das „Alter“.  Die noch flotten Damen wissen  das es vor der Tür steht und  denken darüber nach, wie man es managen könne. 

Clara Zimmermann verbringt mit Ihren Freundinnen Tage und Wochen mit Besuchen von Altenresidenzen, Altenwohnungen, Altersheimen, und Pflegeheimen. Noch sind die Damen rüstig und nicht „pflegebedürftig“. Die Angehörigen sorgen sich einerseits um den Gesundheitszustand aber andererseits haben sie die Kosten im Blick, die bei einer „Pflege“ anfallen könnten und geben gute Ratschläge. Sie wollen das die „Mütter“ gut versorgt werden im Fall des Falles! 

In dem Buch von Katja Jungwirth, das im Januar 2020 erscheint, ist die

Phase der Findung schon vorüber und jetzt muss gehandelt werden, denn wenn die eigenen Eltern alt oder „pflegebedürftig“ werden, kehrt sich nach und nach die Rollenverteilung um.

Wie es ist, seine Mutter durch Krankheit und Alter zu begleiten, das beschreibt Katja Jungwirth in ihrem Buch „Meine Mutter, das Alter und ich“ 
Katja Jungwirths Mutter ist schwer erkrankt und pflegebedürftig. Es ist also nicht nur das Alter, das ihr zu schaffen macht, sondern auch Schmerzen, Medikamente und deren Nebenwirkungen. Die Tochter sorgt sich, der Umgang mit den Stimmungsschwankungen der Mutter wird immer komplizierter – die beiden tauschen immer mehr die Rollen und das Familiengefüge setzt sich neu zusammen.

In kurzen, kolumnenartigen Texten erzählt die Journalistin, die lange für die Kleine Zeitung in Österreich tätig war, vom Umgang mit der Mutter. Alltagskomik steht neben zutiefst berührenden Momenten voller Zärtlichkeit und Traurigkeit – ein Buch in dem sich viele wiedererkennen werden.

(ET: 22. Januar 2020, Verlag Kremayr & Scheriau).

Meine Mutter das Alter und ich!