Für die Zukunft unserer Enkelkinder 

Unter dem Aufruf „fridays for future“ gehen Schülerinnen und Schüler auf die Straße, weil sie verstanden haben, dass unsere Lebensgrundlagen zunehmend zerstört werden, wenn wir nicht schnell und entschlossen etwas dagegen tun..

Es ist an der Zeit, dass wir, die Generation der Großeltern, uns dem Protest der Jungen anschließen, ihn fördern und unterstützen. Wir unterstützen die Ziele, für die die jungen Menschen mit ihren Protesten eintreten.

Sie haben erkannt, dass sie selber politisch handeln müssen, wenn sie die Gewählten in Parlamenten und die Regierungen zu zukunftsorientierten und wirksamen Entscheidungen bewegen wollen.

Wir, die Generation der Großeltern, haben, vor allem nach dem Wiederaufbau der Republik, die Politik bis heute mitgestaltet, eine Politik, die die Welt so geformt hat, dass die Jungen sich um ihre Zukunft fürchten. Inzwischen ist die Einsicht gewachsen, dass alle  Generationen –ob jung oder alt- viele Fehlentscheidungen zu verantworten haben, die die Zukunft des Planeten und aller, die ihn bewohnen, gefährden.  

Für die Zukunft unserer Enkelkinder! Wir können es uns leisten zu jeder Zeit an jedem Ort unsere Stimme zu erheben. Wir haben nichts zu befürchten oder zu verlieren. Wir können nur gewinnen!

Was können wir tun?

  • uns den Protesten in gegenseitiger Wertschätzung anschließen, ohne uns einzumischen;
  • unsere Einflüsse und Kontakte nutzen, um auf die Gewählten in unseren Parlamenten Einfluss zu nehmen, damit sie mutiger umweltfreundlicheEntscheidungen fällen und sich starken Lobbygruppen widersetzen;
  • uns für gute schulische und außerschulische politische Bildung stark machen, in dem auch die Themen der jungen Generation verhandelt werden.

„Neben dem Aufruf hat der Seniorenrat  eine Teilnahme an den  Protestmärschen gegen die Klimazerstörung der FFF-Bewegung und an dem Aktionsbündnis Klimawende beschlossen. Dadurch entspricht der Seniorenrat auch  seinem Anspruch der generationsübergreifenden Verantwortung“, so Dr. Wolfgang Aubke,Vorsitzender Seniorenrat.

Iris Huber, Stellvertr. Vorsitzende

Christel Wiemers

Seniorenrat besucht die Musik- und Kunstschule Bielefeld

Die seit Anfang des Jahres 2019 erweiterte Aufgabe der Musik- und Kunstschule um den Bereich Erwachsenenbildung war Anlass für einen Besuch der Mitglieder des Arbeitskreises Kultur, Weiterbildung und Sport des Seniorenrats Bielefeld in der Musik- und Kunstschule Bielefeld (MuKu).

Die Besucher/innen wurden vom Direktor der MuKu ,Johannes Strzyzewski, und seinem Stellvertreter, Frank Oberschelp, in der liebevoll renovierten früheren Kunstgewerbeschule unterhalb der Sparrenburg sehr herzlich begrüßt. Die Leitung der MuKu nahmen umfassend und kompetent zu Bildungfragen und -chancen für Senioren/innen im Musik- und Kunstbereich Stellung.

Besonders der Begriff Geragogik – didaktische Konzepte, Methoden und Lerninhalte für ältere Menschen, mit der Aufgabe, diese auf das Alter vorzubereiten – stand im Fokus der angeregten Diskussion.

Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen eignen sich besonders Schreiben und Malen sowie Musizieren und alle Formen der darstellenden Kunst dazu, die Leistungs- und Lernfähigkeit bis ins hohe Alter zu erhalten.

Einen besonderen Stellenwert haben dabei generationsübergreifende Angebote – also für Jung und Alt. Sie bieten die Möglichkeiten, Kunst und Musik gemeinsam zu erleben und zu gestalten.

Dabei geht es nicht nur darum, Neues zu erlernen, sondern auch darum, alte „vergessene“ Fähigkeiten neu zu beleben.

Und das ermöglichen viele Kurse und Workshops aus der umfangreichen Angebotspalette der Schule.

Deshalb würde der Seniorenrat es als wünschenswert ansehen,  wenn die Senioren/innen in Bielefeld dieses besondere Angebot in Zukunft intensiv

nutzen. An dieser Stelle möchte der Seniorenrast auf die Anfang

Sept. oder Ende Okt. 2019  beginnenden Kurse zum Erlernen der Veeh-Harfe

hinweisen (siehe auch nebenstehenden Kasten).

Dieses Musikinstrument ist besonders für ältere Menschen geeignet.

Kontaktdaten der MuKu:

Musik- und Kunstschule Bielefeld, Burgwiese 9, 33602 Bielefeld

 Tel. 0521 – 51-6677, Fax  0521 – 51-6678

muku@bielefeld.de, www.muku-bielefeld.de

Öffnungszeiten des Sekretariats:

mo-fr.10.00-12.30 Uhr; mo-do. 13.30 – 17.00 Uhr

Wolfgang Wilker und  Iris Huber. Mitglieder Seniorenrat,

Direktor Johannes Strzyzewski (re.) und Stellvertreter Frank Oberschelp (li.)

mit Mitgliedern des Seniorenrats Bielefeld vor dem Eingangsportal der MuKu

Christel Wiemers

Veeh-Harfe 

*Musizieren ohne Notenkenntnisse

*Musizieren im Emsemble oder auch alleine

*Genießen, eine Saite zu berühren und

  einen wunderbaren Klang zu erzeugen 

-Die Veeh-Harfe ist ein Saitenzupfinstrument.

-Es kann ohne Notenkenntnisse gespielt werden.

-Für das Instrument wurde eine einfache Notenschrift entwickelt,

 reduziert auf das Wesentliche.

-Die Notenschablonen werden zwischen den Saiten und den

 Resonanzkörper geschoben.

-Sie ermöglichen ein Spielen „vom Blatt“, das heißt,

 die Noten werden „begreifbar“

Die Veeh-Harfe ist besonders für ältere Menschen geeignet,

aber nicht nur. 

Kursbeginn: 02.09.2019 oder 28.10.2019  6 bez. 8 Termine

Kursleiterin: Christiana Rathmer; 0521/51-6673

Christel Wiemers

Die Notfalldose wird stadtweit vermarktet

Leben retten mit der Notfalldose! Rettungskräfte könnten sofort auf Informationenin der Notfalldose zugreifen, die schon in den ersten Minuten nach Eintreffen im Haus oder der Wohnung des Hilfebedürftigen zur Verfügung stehen. 

Die Stadt Bielefeld startet zusammen mit der Apothekenkammer Westfalen-Lippe (AKWL) eine Kampagne zur weiteren Verbreitung der Notfalldose. Die Notfalldose liefert wichtige Informationen für den Rettungsdienst bei einem häuslichen Notfall. Das Plastikgefäß in Größe eines Joghurtbechers kann Leben retten. Bereits im Herbst 2017 haben die Betriebskrankenkasse (BKK) Dürkopp-Adler und der Seniorenrat mit dem Bekanntmachen und Vertrieb der Notfalldose begonnen. Die Kooperationspartner haben die Dose auf vielen Veranstaltungen in Bielefeld vorgestellt und zum Kauf angeboten.

Zwischenzeitlich konnte auch die Politik und die Stadtverwaltung in Bielefeld von der Nützlichkeit der Notfalldose überzeugt werden. Die Notfalldose ist besonders für ältere Menschen und Alleinstehende wichtig.  In der Dose befindet sich ein Formular, in dem alle wichtigen Informationen zum Gesundheitszustand und zu Kontaktpersonen aufgeführt sind, zum Beispiel:

Persönliche Daten (für welche Person gelten die Angaben), Krankheiten, Allergien, Arzneitherapien, operative Eingriffe, Medikamente, Hausarzt, evtl. Pflegedienst, Kontaktpersonen, vorhandenes Haustier und dessen Versorgung, Betreuungsverfügung, Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht usw. Im Notfall haben damit die Retter alle wichtigen Daten zur Hand.

Die Notfalldose findet Platz in der Tür des Kühlschrankes. Dieser Aufbewahrungsort wurde gewählt, weil in allen Wohnungen ein Kühlschrank vorhanden ist und die Retter ihn problemlos finden können. Mitgelieferte Aufkleber, anzubringen an der Kühlschranktür außen und an der Wohnungstür innen, weisen auf die Notfalldose hin.

In Bielefeld ist die Notfalldose in allen Apotheken zu kaufen. Außerdem soll es die Dose am Info-Schalter im Neuen Rathaus, Niederwall 23, und bei der Tourist-Information am Niederwall geben. Für die Notfalldose ist  eine Schutzgebühr von 2,00 Euro zu entrichten.

Um den Bekanntheitsgrad der Notfalldose zu steigern ist eine Werbekampagne mittels Presseartikel, Plakate und Flyer geplant. Die Kooperationspartner BKK Dürkopp-Adler und der Seniorenrat begrüßen ausdrücklich die regionale Verbreitung der Notfalldose und hoffen, dass bald in vielen Bielefelder Haushalten eine solche Dose in der Kühlschranktür steht.

Iris Huber

(stellvertr. Vorsitzende, Seniorenrat)

Christel Wiemers