Neuer Seniorenrat der Stadt Bielefeld
Der neu gewählte Seniorenrat

Wahlprüfsteine des Seniorenrates zur Bundestagswahl 2021Zu drei seniorenrelevanten Themen sind die Wahlprüfsteine entwickelt worden:

1.Generationensolidarität

Die demographische Entwicklung führt zu einer erheblichen Instabilität der sozialen Sicherungssysteme(Rente, Krankenversicherung). Welches sind Ihre zentralen Lösungsangebote im Sinne einer Generationengerechtigkeit?

SPD: Grundrente, stärkere Betriebsrente, Einbeziehung von Selbstständigen in die gesetzliche RenteSchwedisches ModellKein höheres RentenalterCDU: Einführung der AktienrenteIm Übergang: längere BeitragsjahreLängere ArbeitszeitHöhere Steuerfinanzierung
GRÜNE: Rentenniveau stabilisierenGrundrente als GarantierenteArbeitgeber: Mindestrentenbeitrag für Geringverdiener (Mindestbeitrags -bemessungsgrenze)Solidarische Pflegebürgerver –sicherungBürgerversicherung für alleFDP: Senkung der umlagefinanzierten Rentenversicherung um 2%Beitrag wird eingezahlte in kapitalgedeckte Altersversorgung (schwedisches Modell)
LINKE: Einbeziehung von Beamten, Richtern und Abgeordneten als Beitragszahler in die Rentenversicherung      Die BASIS: Politik der AchtsamkeitSteuerfreiheit der RenteWeniger Zahlung an andere Länder, dafür diee Gelder in die Rentenkasse u. KrankenversicherungHöherer Standard in der AltenpflegeHöherer Freibetrag für Pflegebedürftigkeit
MLPD: Übernahme der Sozialversicherungs-beiträge zu 100% durch Unternehmen  AfD: Rente als Kapitaldeckungsverfahren (Fondsmodell)

2. Gestaltung einer nachhaltigen kommunalen   Daseinsvorsorge

Als mögliche Vertreter der Interessen der Bielefelder Bevölkerung im Bundestag:

Welches sind Ihre Kernpunkte zu:

  • Klimawende – Verkehrswende  – Wohnen(sozialer Wohnungsbau, Barrierefreiheit, Mietpreiswende)
SPD: Klimawende: – Ausbau erneuerbarer Energie – Wirtschaft klimaneutral mittels   grünem Wasserstoff Verkehrswende: -Infrastruktur Ladesäulen -Radwegeausbau -Ausbau ÖPNV Wohnen: -Förderung generationenübergrei -fender Wohnformen -„Gemeindehaus 2.0“(Stärkung Kinder-u. Jugendarbeit) -Zeitlich befristete Mietpreisbremse (Erhöhung i.R. der Inflationsrate) -Bundesprogramm BarrierefreiheitCDU Klimawende: -Klimaneutralität -Vereinbarkeit von Klima, Arbeit und Wirtschaft als Exportmodell(„clean tech“) -Marschallpläne in der Entwicklungs –politik Verkehrswende: -Umstieg auf andere Antriebsarten -Reduzierung MIV – Keine Verbote und Zwang -Attraktive Alternativen für Mobilität Wohnen: -Stärkung Wohneigentum (Altersvorsorge, Mieterschutz) – keine Mietpreisbremse (Angebot regelt die Nachfrage) – Wohnungsneubau 1,5 Mill./4 Jahre
Grüne Klimawende: -Ausbau erneuerbarer Energie -Kohleausstieg 2030 -Sanierungsoffensive: Gebäude -Erhöhung CO2-Preis und Ausgleich über Energiegeld Verkehrswende: -Mobilitätswende -Stärkung ÖPNV -Einheitliche Lade infrstruktur -2030 emissionsfreie Autos Wohnen: -2 Mrd für sozialen Wohnungsbau       (1 Mill. Wohnungen/10 Jahren -Mietpreisbremse (Obergrenze +2,5%/Jahr) -Förderprogramm KfW für altersgerechte Wohnungen FDP Klimawende: -jährliche Festlegung eines sinkenden CO2-Limits -EU-Emissionshandel auf alle Verursacher von Treibhausgasen ausweiten Verkehrswende: -Einbeziehung des Verkehrs in Emissionshandel -Entwicklung alternativer Kraftstoffe -sinnvolle Parkraumbewirtschaftung -Nutzen-Kosten-Analysebei Infrastrukturausbau -fairer Wettbewerb moderner Mobilitätsdienstleister -Digitalisierung der Verkehrsinfrastruktur Wohnen: -keine Enteignungen -Mietpreisbremse oder Mietpreis –deckelung (Wohnen muss bezahlbarsein -Traum vom Eigenheim muss realisierbar sein    
LINKE: Klimawende: -Verursacher „an die Kette legen“ -sozial gerechte Belastung (Pendler) Verkehrswende: -Förderung von ÖPNV, Rad-u. Fuß – verkehr Wohnen: -bezahlbarer Wohnraum auf Kasernen- gelände -Förderung sozialer Wohnungsbau -Barrierefreiheit für Inklusion          Die BASIS: Klimawende: -Keine Panik! -Druck auf Staaten mit höherer Emission -lokale Klimakühlung -Reduktion von Verkehr -Nutzung moderner Technik Verkehrswende: -kein Zwang -ÖPNV kostenlos -bessere digitale Verkehrssteuerung Wohnen: -Förderung sozialer Wohnungsbau -Barrierefreiheit -Mietpreisbremse
MLPD: Klimawende: -allseitiger Umweltschutz auf Kosten der Verursacher Verkehrswende: -Individualverkehr weg! -von der Straße auf die Schiene -ÖPNV kostenlos -Förderung alternativer Verkehrs- konzepte Wohnen: -Förderung umweltbewussten Sozial-wohnungsbaus  AfD: Klimawende: -nicht menschengemacht! – Deutschland nur 2% CO2Emission – Europa 0,28%Plastik in Weltmeeren Verkehrswende: -Weltfremdheit linker Verkehrspolitik in Bielefeld( sinnlose 30-ZonenTemporeduzierung OWD, Waldhof) Wohnen: 

3. Digitale Teilhabe

Unter den 9 Millionen älterer „Offliner“ sind Hochbetagte, Frauen, Alleinlebende, Personen mit geringem Einkommen, mit geringer formaler Bildung und mit Migrationshintergrund überproportional vertreten.

  • Welche Maßnahmen ergreifen Sie, um die digitale Teilhabe sozialgerechter zu gestalten?
  • Wie stellen Sie sicher, dass Bewohnerinnen und Bewohner von Alten-und Pflegeheimen  Zugang zu WLAN erhalten?
SPD: -Sozialtarif für Netzzugang   -Recht auf digitale Bildung und Weiter- bildung für alle Generationen   -schneller Internetzugang in Pflege -heimen      CDU: -staatliche  und kommunale Leistungen der Daseinsvorsorge für jedermann zugänglich   -Digitalisierungs- und Bildungs –offensive   -Internetzugang ist wictiger teilder Daseinsvorsorge auch in Pflegeeinrichtungen
GRÜNE: Motto „ Lebenslanges Lernen“ (BildungsZeitPlus)   -Teilhabe an digitaler Welt verbessern   -Bundeszentrale für digitale und Medienbildung   -WLAN in Alten-u. Pflegeeinrichtungen   -Doppelte Pflegegarantie(weniger Hilfe zur Pflege über Sozialhilfe)FDP: -Förderung des Breitbandausbaus   -Gigabite-Gutscheine   -schnelles Internet in Alten-u. Pflege- heimen   -WLAN im öffentlichen Raum   -Leistung(z.B. städt. Verwaltung)muss weiterhin analog vorhanden sein
LINKE: -Verbesserung digitale Teilhabe   -hierfür Vorgaben für  WLAN-Ausstattung in HeimenDIE BASIS: -WLAN kostenfrei in Heimen und betreutem Wohnen
MLDP: -Anspruch für Internetzugang für Jedermann -mehr Pflegepersonal für Schulung Internetnutzung älterer Menschen – WLAN kostenfrei in Heimen, sozialem Wohnungsbau und betreutem WohnenAfD: -Zugriff au schnellen Internetzugang für alle   -für WLAN in Altenheimen sind die Betreiber zuständig!

Prof. Dr. E. Göpel, Monika Gebhart, Dr. W. Aubke
Fotograf: Peter Hiltawsky

Neuer Seniorenrat ist gewählt

Am 14. Februar 2021 stimmten die über 60-Jährigen dieser Stadt  per Briefwahl über die Zusammensetzung des neuen Seniorenrates ab. 21 Personen hatten sich zur Wahl gestellt. Von den 88.265 Wahlberechtigten beteiligten sich 25.122 an der Wahl = 28,5 %. Damit lag die Wahlbeteiligung um 2.6 Prozentpunkte höher als bei der letzten Wahl 2014 = 25,9 %. Dies erfreuliche Ergebnis ist besonders deswegen bemerkenswert, weil wegen der Corona-Pandemie kaum eine vorherige Öffentlichkeitsarbeit möglich war. Gewählt wurden 13 stimmberechtigte Mitglieder und ihre jeweiligen Vertreter*innen für den Zeitraum von 5 Jahren analog der Legislaturperiode des Rates.

Mitglieder des Senorenrates

Seniorenratswahl am 14.02.2021 

Da im September 2020 der Rat der Stadt für 5 Jahre neu gewählt wurde und die Legislaturperiode des Seniorenrates der des Rates entspricht, steht auch die Neuwahl des Seniorenrats an. Diese erfolgt per Briefwahl am 14.02.2021 durch alle über 60-jährigen Mitbürgerinnen und Mitbürger aller Nationen in Bielefeld. In Vorbereitung der Wahl hätte der Seniorenrat in normalen Zeiten eine große öffentliche Veranstaltung durchgeführt, die aber in Corona-Zeiten nicht möglich ist. Deswegen verweist der Seniorenrat bezüglich seiner Aufgabenstellung und Arbeitsweise auf die eigene Homepage:

www.seniorenrat-bielefeld.de

Hier nun zu den Wahlmodalitäten:Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit der Seniorenrat gewählt werden kann? Einige wichtige Fakten:

– Die 13 stimmberechtigten Mitglieder des Seniorenrats der Stadt Bielefeld werden von den wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürgern in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt.

– Die Wahl wird als Briefwahl durchgeführt.

– Wahlberechtigt sind alle Deutschen und Ausländer/innen, die am Wahltag   (14.02.2021) das 60. Lebensjahr vollendet und seit mindestens 3 Monaten in   Bielefeld ihre Hauptwohnung haben.

– Spätestens 14 Tage (31.01.2021) vor dem Wahltag werden allen Wahlberechtigten die Briefwahlunterlagen zugesandt.

– Die Wahlbriefe müssen spätestens mit Ablauf des Wahltages (14.02.2021) bei der/dem Oberbürgermeister/in eingegangen sein.

– Auf dem Stimmzettel dürfen maximal drei Bewerber/in angekreuzt werden;   bei mehr abgegebenen Stimmen ist der Stimmzettel ungültig.

– Die 13 Bewerber/innen mit den meisten Stimmen sind die Mitglieder des dann neu gewählten Seniorenrats. 

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um für den Seniorenrat zu kandidieren? Einige wichtige Fakten:

– Spätestens 60 Tage (16.12.2020) vor dem Wahltag fordert die Wahlleitung zur Einreichung von Wahlvorschlägen durch öffentliche Bekanntmachung auf.

– Gewählt werden kann jede/r Wahlberechtigte/r.

– Wahlvorschläge können nur von Einzelbewerber/innen eingereicht werden.

– Für jede/n Bewerber/in soll ein/e Stellvertreter/in benannt werden, und zwar als Vertretung bei einer Verhinderung bzw. als Ersatz bei einem Ausscheiden.

– Für Wahlvorschläge sind Vordrucke zu verwenden, die das Wahlteam der Stadt bereithält. Kontaktdaten: 33602 Bielefeld, Herforder Str. 76, Tel. 0521-515960;

  wahlteam@bielefeld.de

– Bisher musste ein Wahlvorschlag von mindestens 30 Wahlberechtigten mittels eigenhändiger Unterschrift unterstützt sein. Corona-bedingt wird diese Anzahl auf 20 für die Seniorenratswahl 2021 reduziert -vorbehaltlich des Beschlusses des  Stadtrates am 10.12.2020-.

– Wahlvorschläge können bis zum 37. Tag vor der Wahl, 15.00 Uhr (08.01.2021), bei dem/der Wahlleiter/in (Kontaktdaten wie Wahlteam) eingereicht werden.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger über 60 Jahre, stärken Sie durch Ihre Teilnahme an der Briefwahl zum Wahltag 14.02.2021 den Seniorenrat als die Interessenvertretung der Älteren in Bielefeld. Wählen Sie unbedingt!! Oder, lassen Sie sich als Kandidat bzw. Kandidatin zur Seniorenratswahl aufstellen!!

Iris Huber, Stellvertr. Vorsitzende Seniorenrat

 

2020 – Wahljahr

Am 13. September 2020 ist Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen. Der Seniorenrat in Bielefeld wird für den gleichen Zeitraum gewählt wie der Rat der Stadt.  Die Wahl des neuen Seniorenrates erfolgt per Briefwahl innerhalb von 3 Monaten. Was hat der Seniorenrat im letzten Jahr seiner laufenden Legislaturperiode noch alles auf seiner Agenda stehen?

Zwei große öffentliche Veranstaltungen zu den Wahlen :

  • Im 1. Halbjahr 2020 wird der Seniorenrat die Parteien und Gruppen einladen, die sich zur Wahl des Rates der Stadt Bielefeld aufstellen lassen. Deren Vertreter*innen werden zu dem Thema befragt: „Wie sieht ihre zukünftige Seniorenpolitik für Bielefeld aus?“
  • Im 2. Halbjahr 2020 wird der Seniorenrat sich und seine Arbeit im Rahmen einer solchen Veranstaltung vorstellen. Außerdem versucht er Bewerber*innen zur Wahl für den Seniorenrat zu gewinnen und zugleich wirbt er für eine rege Teilnahme der älteren Bielefelder Bürger und Bürgerinnen an der Wahl.

 Sachthemen:

  • Der große Bereich der Verkehrspolitik. Hier reicht das Spektrum von der Verkehrs-wende mit dem Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs über den Umbau des Jahnplatzes bis hin zum Neu- und Ausbau des Radwegenetzes in Bielefeld.
  • Der Klimaschutz ist für den Seniorenrat ein wichtiges Anliegen. Es besteht noch Klärungsbedarf inwieweit sich der Seniorenrat bei dem geplanten „Rat für Klimaschutz“ einbringt und in welcher Form er sich an den weiteren Aktionen von „Fridays for Future“ beteiligt.
  • Mangelsituation bei der haus- und kinderärztlichen Versorgung in Bielefeld“
  • Digitalisierung und Öffnungszeiten bei den Bürgerberatungen in Bielefeld“ nochmal aufzugreifen und zu bearbeiten.
  • Im Rahmen des breit aufgestellten Projektes Alter(„n) gestalten in Bielefeld“ (Beteiligte: Wohlfahrtsverbände, Politik, Verwaltung, Seniorenrat) werden die Themen „Pflege, Wohnen und Armut im Alter“ intensiv weiter bearbeitet und Lösungsansätze vorbereitet. Hierbei finden die Daten des Altenberichts 2017 Berücksichtigung. Nicht alle genannten und auch weitere Themen des Seniorenrates lassen sich in 2020 abschließend behandeln. Etliche werden von dem neuen Seniorenrat in 2021 ff. weiter zu bearbeiten sein.
  • Unabhängig davon werden aber in 2020 die Projekte „Fahrtauglichkeit älterer Menschen“ und „Finanzierung von kleineren und/oder innovativen ad hoc-Projekten für Senioren in Höhe von bis zu max. 15.000,00 Euro“ umgesetzt

Iris Huber, Stellvertr. Vorsitzende Seniorenrat

www.seniorenrat-bielefeld.de

Kontakte

Vorstand Dr. Wolfgang Aubke Vorsitzender, Hegelstr. 20, 33649 Bielefeld

Iris Huber, Stellvertretende VorsitzendeTreptower Straße 32, 33619 Bielefeld

Friedhelm Donath, Beisitzer, Rheinallee 114, 33689 Bielefeld

GeschäftszimmerNeues Rathaus, Niederwall 23, 33602 Bielefeld

Erdgeschoss/Flur B/Zimmer 30

Tel.: 0521 51-3307

Tel.: 0521 51-3197       Fax: 0521 51-2949

Mail: seniorenat@bielefeld.de

Internetseite: www.seniorenrat-bielefeld.de

Christel Wiemers

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Für die Zukunft unserer Enkelkinder 

Unter dem Aufruf „fridays for future“ gehen Schülerinnen und Schüler auf die Straße, weil sie verstanden haben, dass unsere Lebensgrundlagen zunehmend zerstört werden, wenn wir nicht schnell und entschlossen etwas dagegen tun..

Es ist an der Zeit, dass wir, die Generation der Großeltern, uns dem Protest der Jungen anschließen, ihn fördern und unterstützen. Wir unterstützen die Ziele, für die die jungen Menschen mit ihren Protesten eintreten.

Sie haben erkannt, dass sie selber politisch handeln müssen, wenn sie die Gewählten in Parlamenten und die Regierungen zu zukunftsorientierten und wirksamen Entscheidungen bewegen wollen.

Wir, die Generation der Großeltern, haben, vor allem nach dem Wiederaufbau der Republik, die Politik bis heute mitgestaltet, eine Politik, die die Welt so geformt hat, dass die Jungen sich um ihre Zukunft fürchten. Inzwischen ist die Einsicht gewachsen, dass alle  Generationen –ob jung oder alt- viele Fehlentscheidungen zu verantworten haben, die die Zukunft des Planeten und aller, die ihn bewohnen, gefährden.  

Für die Zukunft unserer Enkelkinder! Wir können es uns leisten zu jeder Zeit an jedem Ort unsere Stimme zu erheben. Wir haben nichts zu befürchten oder zu verlieren. Wir können nur gewinnen!

Was können wir tun?

  • uns den Protesten in gegenseitiger Wertschätzung anschließen, ohne uns einzumischen;
  • unsere Einflüsse und Kontakte nutzen, um auf die Gewählten in unseren Parlamenten Einfluss zu nehmen, damit sie mutiger umweltfreundlicheEntscheidungen fällen und sich starken Lobbygruppen widersetzen;
  • uns für gute schulische und außerschulische politische Bildung stark machen, in dem auch die Themen der jungen Generation verhandelt werden.

„Neben dem Aufruf hat der Seniorenrat  eine Teilnahme an den  Protestmärschen gegen die Klimazerstörung der FFF-Bewegung und an dem Aktionsbündnis Klimawende beschlossen. Dadurch entspricht der Seniorenrat auch  seinem Anspruch der generationsübergreifenden Verantwortung“, so Dr. Wolfgang Aubke,Vorsitzender Seniorenrat.

Iris Huber, Stellvertr. Vorsitzende

Christel Wiemers

Seniorenrat besucht die Musik- und Kunstschule Bielefeld

Die seit Anfang des Jahres 2019 erweiterte Aufgabe der Musik- und Kunstschule um den Bereich Erwachsenenbildung war Anlass für einen Besuch der Mitglieder des Arbeitskreises Kultur, Weiterbildung und Sport des Seniorenrats Bielefeld in der Musik- und Kunstschule Bielefeld (MuKu).

Die Besucher/innen wurden vom Direktor der MuKu ,Johannes Strzyzewski, und seinem Stellvertreter, Frank Oberschelp, in der liebevoll renovierten früheren Kunstgewerbeschule unterhalb der Sparrenburg sehr herzlich begrüßt. Die Leitung der MuKu nahmen umfassend und kompetent zu Bildungfragen und -chancen für Senioren/innen im Musik- und Kunstbereich Stellung.

Besonders der Begriff Geragogik – didaktische Konzepte, Methoden und Lerninhalte für ältere Menschen, mit der Aufgabe, diese auf das Alter vorzubereiten – stand im Fokus der angeregten Diskussion.

Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen eignen sich besonders Schreiben und Malen sowie Musizieren und alle Formen der darstellenden Kunst dazu, die Leistungs- und Lernfähigkeit bis ins hohe Alter zu erhalten.

Einen besonderen Stellenwert haben dabei generationsübergreifende Angebote – also für Jung und Alt. Sie bieten die Möglichkeiten, Kunst und Musik gemeinsam zu erleben und zu gestalten.

Dabei geht es nicht nur darum, Neues zu erlernen, sondern auch darum, alte „vergessene“ Fähigkeiten neu zu beleben.

Und das ermöglichen viele Kurse und Workshops aus der umfangreichen Angebotspalette der Schule.

Deshalb würde der Seniorenrat es als wünschenswert ansehen,  wenn die Senioren/innen in Bielefeld dieses besondere Angebot in Zukunft intensiv

nutzen. An dieser Stelle möchte der Seniorenrast auf die Anfang

Sept. oder Ende Okt. 2019  beginnenden Kurse zum Erlernen der Veeh-Harfe

hinweisen (siehe auch nebenstehenden Kasten).

Dieses Musikinstrument ist besonders für ältere Menschen geeignet.

Kontaktdaten der MuKu:

Musik- und Kunstschule Bielefeld, Burgwiese 9, 33602 Bielefeld

 Tel. 0521 – 51-6677, Fax  0521 – 51-6678

muku@bielefeld.de, www.muku-bielefeld.de

Öffnungszeiten des Sekretariats:

mo-fr.10.00-12.30 Uhr; mo-do. 13.30 – 17.00 Uhr

Wolfgang Wilker und  Iris Huber. Mitglieder Seniorenrat,

Direktor Johannes Strzyzewski (re.) und Stellvertreter Frank Oberschelp (li.)

mit Mitgliedern des Seniorenrats Bielefeld vor dem Eingangsportal der MuKu

Christel Wiemers

Veeh-Harfe 

*Musizieren ohne Notenkenntnisse

*Musizieren im Emsemble oder auch alleine

*Genießen, eine Saite zu berühren und

  einen wunderbaren Klang zu erzeugen 

-Die Veeh-Harfe ist ein Saitenzupfinstrument.

-Es kann ohne Notenkenntnisse gespielt werden.

-Für das Instrument wurde eine einfache Notenschrift entwickelt,

 reduziert auf das Wesentliche.

-Die Notenschablonen werden zwischen den Saiten und den

 Resonanzkörper geschoben.

-Sie ermöglichen ein Spielen „vom Blatt“, das heißt,

 die Noten werden „begreifbar“

Die Veeh-Harfe ist besonders für ältere Menschen geeignet,

aber nicht nur. 

Kursbeginn: 02.09.2019 oder 28.10.2019  6 bez. 8 Termine

Kursleiterin: Christiana Rathmer; 0521/51-6673

Christel Wiemers

Die Notfalldose wird stadtweit vermarktet

Leben retten mit der Notfalldose! Rettungskräfte könnten sofort auf Informationenin der Notfalldose zugreifen, die schon in den ersten Minuten nach Eintreffen im Haus oder der Wohnung des Hilfebedürftigen zur Verfügung stehen. 

Die Stadt Bielefeld startet zusammen mit der Apothekenkammer Westfalen-Lippe (AKWL) eine Kampagne zur weiteren Verbreitung der Notfalldose. Die Notfalldose liefert wichtige Informationen für den Rettungsdienst bei einem häuslichen Notfall. Das Plastikgefäß in Größe eines Joghurtbechers kann Leben retten. Bereits im Herbst 2017 haben die Betriebskrankenkasse (BKK) Dürkopp-Adler und der Seniorenrat mit dem Bekanntmachen und Vertrieb der Notfalldose begonnen. Die Kooperationspartner haben die Dose auf vielen Veranstaltungen in Bielefeld vorgestellt und zum Kauf angeboten.

Zwischenzeitlich konnte auch die Politik und die Stadtverwaltung in Bielefeld von der Nützlichkeit der Notfalldose überzeugt werden. Die Notfalldose ist besonders für ältere Menschen und Alleinstehende wichtig.  In der Dose befindet sich ein Formular, in dem alle wichtigen Informationen zum Gesundheitszustand und zu Kontaktpersonen aufgeführt sind, zum Beispiel:

Persönliche Daten (für welche Person gelten die Angaben), Krankheiten, Allergien, Arzneitherapien, operative Eingriffe, Medikamente, Hausarzt, evtl. Pflegedienst, Kontaktpersonen, vorhandenes Haustier und dessen Versorgung, Betreuungsverfügung, Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht usw. Im Notfall haben damit die Retter alle wichtigen Daten zur Hand.

Die Notfalldose findet Platz in der Tür des Kühlschrankes. Dieser Aufbewahrungsort wurde gewählt, weil in allen Wohnungen ein Kühlschrank vorhanden ist und die Retter ihn problemlos finden können. Mitgelieferte Aufkleber, anzubringen an der Kühlschranktür außen und an der Wohnungstür innen, weisen auf die Notfalldose hin.

In Bielefeld ist die Notfalldose in allen Apotheken zu kaufen. Außerdem soll es die Dose am Info-Schalter im Neuen Rathaus, Niederwall 23, und bei der Tourist-Information am Niederwall geben. Für die Notfalldose ist  eine Schutzgebühr von 2,00 Euro zu entrichten.

Um den Bekanntheitsgrad der Notfalldose zu steigern ist eine Werbekampagne mittels Presseartikel, Plakate und Flyer geplant. Die Kooperationspartner BKK Dürkopp-Adler und der Seniorenrat begrüßen ausdrücklich die regionale Verbreitung der Notfalldose und hoffen, dass bald in vielen Bielefelder Haushalten eine solche Dose in der Kühlschranktür steht.

Iris Huber

(stellvertr. Vorsitzende, Seniorenrat)

Christel Wiemers